sundown
Home
 
Artemus Agentur
 
Online-Bestellung
 

classical

 

Artemus-Konzertzyklus 2019

Frühlingskonzert / Sommerkonzert 2019



Tonhalle Maag – Konzertsaal

Sonntag, 3. März 2018, 18.30 Uhr 

Freitag, 3. Mai 2019, 19.30 Uhr

 

 

sundown

 

Benjamin Yusupove

yusupov


Benjamin Yusupov studierte von 1981 bis 1990 am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium Klavier, Komposition, Musiktheorie und Dirigieren bei Juri Fortunatow, Juri Cholopow und Dmitri Kitajenko. 1990 emigrierte er nach Israel, wo er 2001 an der Bar-Ilan-Universität zum Dr. phil. promovierte.
1987 wurde Yusupov zum Chefdirigenten des Philharmonischen Orchesters von Duschanbe ernannt, wo er Werke aus allen musikalischen Epochen aufführte. Er unternahm Tourneen durch die Sowjetunion. Seit seiner Übersiedlung nach Israel hat sich eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den dortigen Orchestern Israel Philharmonic Orchestra, Jerusalem Symphony Orchestra, Haifa Symphony, Israel Chamber Orchestra und den Tel-Aviv Soloists entwickelt.
Seine Werke wurden bei Festivals in Russland, beim Internationalen Komponistenfestival Rostrum in Paris (1990), beim Almeida Festival in London (1994), bei der Zagreber Biennale (2001), bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen (2004) und bei Festivals in Israel aufgeführt. Am 10. Januar 2008 wurde das Cellokonzert von Yusupov von dem lettischen Cellisten Mischa Maisky an dessen 60. Geburtstag unter der Leitung des Komponisten in Luzern uraufgeführt. Für den Geiger Vadim Repin schrieb Yusupov 2013 sein 2. Violinkonzert mit dem Titel „Voices of Violin“.
Yusupov erhielt r 1989 eine Auszeichnung des sowjetischen Komponistenverbandes, 1993 den „Clone Prize of the Israeli Composers' League“, und im gleichen Jahr gewann er für seine Komposition Gabriel den ersten Preis in einem Wettbewerb im Rahmen der Eröffnung des Hauses Gabriel im Jordantal. 1999 wurde ihm der Preis des israelischen Ministerpräsidenten verliehen. Sein Violinkonzert bekam den ACUM-Preis für die beste israelische Komposition der Saison 2001/2002. Der gleiche Preis wurde ihm für sein Konzert für Viola und Orchester als beste israelische Komposition 2003/2004 zuerkannt. Die Uraufführung fand mit Maxim Vengerov und der Radiophilharmonie des NDR Hannover unter der Leitung von Eiji Ōue im Mai 2005 statt. 2007 erhielt Yusupov den „Landau Award for the Performing Arts“. Für sein Konzert für Violoncello und Orchester erhielt er außerdem 2009 den „Engel Prize“ der Stadt Tel Aviv.
Yusupovs Kompositionen beruhen auf westlichen wie auch östlichen Musiktraditionen, wobei er besonders auf musikalische Überlieferungen verschiedener jüdisch-ethnischer Gemeinschaften zurückgreift mit dem Ziel, einen neuen Stil israelischer Musik zu kreieren. Yusupovs Interesse an den verschiedenen musikalischen Kulturen reicht von Osteuropa im Norden bis Äthiopien im Süden und von Zentralasien im Osten bis Marokko im Westen. Sein Stil zeigt einerseits spezifische kulturelle Identitäten verschiedener ethnischer Gruppen und kombiniert andererseits die besonderen Regeln dieser Traditionen mit westlichen Kompositionsmethoden. Darüber hinaus sind für Yusupov Timbre und Klangfarbe wichtige strukturelle Elemente. In seinen Kompositionen verwendet er original ethnische Instrumente, versucht aber auch, diese Klänge durch die Instrumente des westlichen Symphonieorchesters auszudrücken.